Schlagwort-Archive: Aline von der Assen

Freie Sicht auf den Mond

once in a blue moon

Gruppenausstellung zur Farbe Blau 

 

SAMSUNG CSC

Eröffnung der Ausstellung once in a blue moon in der Klosterpresse

Rechtzeitig zum Vollmond eröffnete am 15. Juli 2016 die Gruppenausstellung once in a blue moon in der Klosterpresse. Der Titel once in a blue moon ist einer englischen Redewendung entlehnt und kennzeichnet ein selten auftretendes Ereignis. Ein „Blauer Mond“ ist ein zweiter Vollmond in einem Kalendermonat. Dieses Naturphänomen tritt nur alle 2,4 Jahre auf.

Nach Stationen in der Galeria OFF Piotrowska in Lodz und der Galeria pod Atlantami in Walbrzych feierten neun Künstlerinnen und Künstler aus Großbritannien, dem Iran, Polen, dem Senegal und Deutschland nun vom 15. bis 17. Juli 2016 die Farbe Blau in der Klosterpresse in Frankfurt.

Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit der in Lodz ansässigen, privaten Kunstschule OKO  entstanden. Ziel war es die Farbe Blau mit allen Sinnen erfahrbar zu machen.

Gezeigt wurden Malereien von Aleksandra Frankowska und Susan Sluglett, Fotografien von Rodney Dee, Max Pauer, Krzysztof Ślaziński und Mamadou Touré aka Béhan sowie plastische Arbeiten von Mindy Lee, Niloufar Shiriani und von Line Krom Skulpturen aus blauem Kuchen, die zum Verzehr einluden.

Im Rahmen der Ausstellung gab es auch einen Bazar, zu dem Besucher eingeladen waren, Objekte in verschiedensten Blauschattierungen vorbeizubringen und dort zum Verkauf anzubieten.

 

 

Mit freundlicher Unterstützung der Klosterpresse. Fotografien von Thomas Braunsberger und Cornelia Kube-Druener.

 

Advertisements

Upcoming: Once in a blue Moon

 

Once in a blue Moon

– Gruppenausstellung zur Farbe Blau

 

Eröffnung Freitag 15. Juli 2016 19 – 21 Uhr

 

 

Klosterpresse e. V.

Paradiesgasse 10

60584 Frankfurt/M.

 

Freitag, 15. Juli – Sonntag, 17. Juli 2016

Freitag 19-22 Uhr

Samstag 14-18 Uhr

Sonntag 14-18 Uhr

 

Neun Künstlerinnen und Künstler aus Großbritannien, Polen, dem Senegal und Deutschland feiern die Farbe Blau. Die Gruppenausstellung „Once in a Blue Moon“ zeigt Werke von Rodney Dee (GB), Aleksandra Frankowska (PL), Mindy Lee (GB), Line Krom (D), Max Pauer (D), Niloufar Shiriani (IR), Krzysztof Ślaziński (PL), Susan Sluglett (GB) und Mamadou Touré aka Béhan (SN).

Internationalen Studien zufolge ist Blau kulturübergreifend die beliebteste Farbe. Blau wird mit Vertrauen, Gelassenheit und Einheit in Verbindung gebracht. In Kunst und Populärkultur finden sich zahlreiche Beispiele, die diesen Sachverhalt belegen: Picassos Blaue Periode, Yves Kleins Monochromien in Ultramarinblau, die Europa Flagge oder die Logos multinationaler Konzerne, beispielsweise Facebook, IKEA und Nivea.

Der Titel „Once in a Blue Moon“ ist einer englischen Redewendung entlehnt und kennzeichnet ein selten auftretendes Ereignis. Ein „Blauer Mond“ ist ein Vollmond, der zwei Mal in einem Kalendermonat erscheint. Dieses Naturphänomen tritt alle 2,4 Jahre auf. Das Motiv des seltenen Ereignisses greift die Kuratorin Aline von der Assen auf Ebene der Besucherpartizipation auf. In der Regel werden Ausstellungsbesucher selten selbst zu Akteuren innerhalb der Galerie. Im Rahmen der Ausstellung gibt es einen Bazar zu dem Besucher eingeladen sind Objekte in verschiedensten Blauschattierungen vorbeizubringen und dort zum Verkauf anzubieten.

Blau steht für Eleganz und Kostbarkeit – das breite Spektrum der Farbe wird durch die verschiedenen künstlerischen Techniken ausgelotet. Gezeigt werden Malereien von Aleksandra Frankowska und Susan Sluglett, Fotografien von Rodney Dee, Max Pauer, Krzysztof Ślaziński und Mamadou Touré aka Béhan. Ausserdem plastische Arbeiten von Mindy Lee, Niloufar Shiriani und von Line Krom Skulpturen aus blauem Kuchen, die zum Verzehr einladen.

Systems of Compliance at Boeckercontemporary

Install Shot SOC

Vom 19. – 21. Februar 2016 war die Ausstellung Systems of Compliance bei Boeckercontemporary in Heidelberg zu sehen. Im folgenden die Eröffnungsrede von Aline von der Assen :

Systems of Compliance, der Titel der Ausstellung bedeutet auf Deutsch in etwa so etwas wie ‚Stresstest’ oder ‚Belastungstest’, im künstlerischen Sinne könnte man es als Materialerforschung aus ästhetisch (sinnlicher) Perspektive bezeichnen.

Arbeiten von Line Krom, Jin-Kyoung Huh, Christoph Borowiak und Yoon Jung Kim werden präsentiert.

In dieser Ausstellung bin ich, sowohl als Organisatorin als auch als Künstlerin vertreten. Diese Doppelrolle ist ein bisschen kniffelig, hat aber auch durchaus ihren Reiz. Dass ich diese Ausstellung als Künstlerin organisiert und die Arbeiten aus künstlerischer Perspektive ausgewählt habe, merkt man diesem, wie auch meinen anderen Ausstellungsprojekten an. Denn die Perspektive auf die Kunst meiner Kolleginnen und Kollegen ist eher ein ästhetisch-forschender als eine kunsthistorische Klassifizierung oder Kontextualisierung.

Line Krom zeigt eine weiße Leinwand ‚Untitled (Strippings #8), die klassisch auf einem Keilrahmen auf gezogen ist. Im Prinzip könnte man als MalerIn, jetzt loslegen, die Leinwand also Grundieren und dann darauf malen. Das Befremdliche ist allerdings, dass sie aus der Leinwand einzelne Fäden herausgezogen und entfernt hat. Dadurch hat sie die Leinwand im Grunde unbrauchbar gemacht, denn nun kann man nicht mehr darauf malen. Das Spannende ist – und das kann man hier in diesem Galerieraum ganz besonders toll beobachten – als Betrachter fängt man sofort an Korrespondenzen mit der Wand zu suchen, und die Fleckigkeit/das Flickwerk im Putz wird auf einmal zum Betrachtungsgegenstand. Kroms Arbeit thematisiert also quasi den Galerieraum mit und macht ihn zum Thema.

Jin-Kyoung Huh SOC3

Jin-Kyoung Huh, präsentiert zwei Arbeiten, eine davon wird am Boden liegend präsentiert. 4D Heidelberg – Wie unschwer zu erkennen handelt es sich um eine Arbeit aus Papier. Der Bogen ist von einer Seite mit Gesso, einem Malgrund beschichtet. Durch die aufgetragene Farbe und das Raumklima in der Galerie ändert sich die Oberflächenspannung des Papiers und der Bogen verzieht und wölbt sich. Er beginnt fast zu schweben und thematisiert zugleich seine Objekthaftigkeit. So thematisiert auch diese Arbeit indirekt den Galerieraum mit.

Bei der andere Arbeit handelt es sich um eine Zeichnung, die in Form einer Möbiusschleife präsentiert wird: Wedding drawing 500/04. Es handelt sich um eine monochrome Zeichnung, die entsteht in dem Huh einzelne Linien mit einem Edding-Marker zieht und diesen Vorgang so lange wiederholt bis dieser leer ist. So entsteht ein Farbverlauf von dunkel nach hell.

Gegenüberliegenden sehen wir die Abspiele des Zeitstreifens von Christoph Borowiak, genauer um den Zeitstreifen 01422015 und die Abspiele: 1. Abspiel (Christoph Borowiak), 2. Abspiel Xeno Boecker und 3. Abspiel Aline von der Assen.

Jetzt habe ich gleich zwei Begriffe genannt, die wohl zunächst einer Klärung bedürfen:

Abspiel: Bei genauem Hinsehen wird man sich vielleicht wundern, denn neben der Wiederholung des Motivs fällt auf,dass es sich um einen Druck auf ganz normalen Kopierpapier handelt, die sich minimal unterscheiden.

Zeitstreifen: Wer sich bereits mit einem Willkommensgetränk versorgt hat, dem ist vielleicht auch die gerahmte Zeichnung in der Nähe der Bar aufgefallen. D.h. der Zeitstreifen und die Abspiele sind in dieser Ausstellung räumlich von einander getrennt gehängt, dennoch fällt auf, dass sich die Arbeiten visuell aufeinander beziehen. Für den Zeitstreifen beginnt Borowiak mit einem kleinen Kästchen, das er frei Hand mit Bleistift auf ein weißes Blatt Papier zeichnet. Ist dieses vollendet, bildet dieses den Ausgangspunkt für die weitere Zeichnung. Er ist nun bestrebt dieses Kästchen zeichnerisch exakt zu wiederholen. Borowiak ist ja nun keine Maschine oder Roboter, dennoch gelingt es ihm sich zeichnerisch sehr nah an seiner selbstgeschaffenen Vorlage zu orientieren. Die minimalen, grafischen Unterschiede, gehen oftmals auf das Papier selbst zurück. Denn obwohl es maschinell hergestellt wurde sind die Faserverläufe unregelmäßig – kein Blatt gleicht dem anderen, könnte man sagen. Hier sind wir nun an dem Punkt, der sowohl bei Krom als auch bei Huh bereits eine Rolle gespielt hat: der Bezugsrahmen, wird zum Gegenstand der Betrachtung, in diesem Fall das Papier und die ihm innewohnenden einzelnen Verwerfungen und Furchen. Die Materialerkundung, das Papier und der Drucker spielen auch eine Rolle in den hier im Galerieraum gezeigten Abspielen. Laut Borowiak hat ein Zeitstreifen kein Ende, sondern nur einen Anfang. Aus diesem Grund stellt er Zwischenetappen seiner ‚unvollendeten’ Werke ins Internet. Diese können von Kunstinteressierten ausgedruckt und an den Künstler gesandt werden. Borowiak erhält so nach und nach eine wachsende Sammlung, die unterschiedliche Papiersorten und Drucker miteinander vereint und so vergleichbar macht. Der ‚freiwillige KünstlerassistentIn’ erhält als Dank für seine Arbeit einen hochwertigen und signierten Druck vom Künstler.

Heute Abend und auch im Laufe der kommenden Tage können wir Yoon Jung Kim bei ihrer Bestandsaufnahme beobachten: Sie ist extra aus Suwon, Korea angereist um ihre Performance hier vor Ort präsentieren zu können. Die Künstlerin nutzt drei verschiedene, handelsübliche Büromaterialien zur Produktion ihres Werks. In ihrem streng choreografierten Belastungstest werden diese Materialien und ihre alltägliche Handhabung zur Kunst. Sie untersucht folgende Ausgangsfragen:

Wie viel Tipp-ex lässt sich übereinanderschichten? Wie viele Linen lassen sich mit einem Highlight/Neonmarker ziehen bis die Patrone leer ist? Und wie oft lässt sich ein Post-it-Zettelchen von einem Blatt abziehen bis ihm seine Klebekraft abhanden kommt?All diesen Fragen geht Kim anschaulich-performativ nach, sie führt akribisch Buch über die Reihenfolge und die Anzahl ihrer Aktionen. Dabei wir deutlich, dass sich der Belastungstest weitweniger auf das Material Tipp-Ex, Marker und Post-It als auf das Material Künstler bzw. Mensch bezieht.

Bei allen hier heute Abend vorgestellten Positionen spielt immer wieder das verborgene, nicht unmittelbar offensichtliche eine große Rolle – daher nun zu einem weiteren Künstler, der eine Rolle spielt, auch wenn hier heute sein künstlerisches Schaffen nicht im Zentrum steht. Wie auch ich, als Künstlerin und Kuratorin, hat Arvid Boecker bei Boeckercontemporary eine Doppelrolle inne, die des Künstlers und die des Galeristen. Ausgangspunkt in der Doppelrolle, ist aber immer das Künstler-sein:

Wie wir bereits gesehen und gehört haben bedeutet Künstler-sein ästhetisch-sinnlich zu forschen, sich auf neue Prozesse einzulassen, deren Ergebnis zunächst einmal offen und unbekannt ist, Künstler sein bedeutet, aber vor allem schöpferisch-gestaltend tätig zu sein und steht damit im Kontrast zu einer passiven und bloß Konsum orientierten Haltung. – ich denke, dass eben dies das zentrale Anliegen des Kunstraums Boeckercontemporary ist – Kunst einen Raum zu geben und Kultur so aktiv mitzugestalten.“

Arvid Boecker SOC

Upcoming: Systems of Compliance

Systems of Compliance

Eine Gruppenausstellung mit Arbeiten von Christoph Borowiak, Jin-Kyoung Huh, Yoon Jung Kim und Line Krom

im Projektraum boeckercontemporary, Viktoriastr. 12, 69126 Heidelberg

 

Eröffnung Freitag 19.2.2016 19.00 bis 21.00 Uhr

Die Künstler_Innen sind anwesend.

Öffnungszeiten und Dauer der Ausstellung

  1. – 21. 2 2016 jeweils 14.30 bis 19.00 Uhr

 

Die Ästhetik der Wiederholung steht im Zentrum der Aufmerksamkeit der Gruppenausstellung. Die Künstler_Innen Borowiak, Huh, Kim, und Krom verbindet weit mehr als eine bis zur Materialermüdung getriebene Wiederholung von Handlungen, es ist auch das gemeinsame Interesse an der ästhetischen Askese. Subjektive Gesten treten zu Gunsten einer rationalistischen Bild- und Formensprache in den Hintergrund.

 

Der in Frankfurt am Main lebende Künstler Christoph Borowiak legt mit Bleistiftlinien Miniaturlandschaften frei, die bereits in jedem Blatt Papier durch die individuellen Faserverläufe angelegt sind.

 

Schon lange setzt sich die Frankfurter Künstlerin Jin-Kyoung Huh in ihrem Werk mit Materialtests auseinander. Ihre aus Papier gestaltete Installation reagiert auf die Umgebung und verändert die Struktur und Beschaffenheit je nach Witterung.

 

Die in Suwon (Südkorea) lebende und arbeitende Künstlerin Yoon Jung Kim exerziert in einer drei Tage andauernden live Performance Belastungsproben mit handelsüblichen Büromaterialen durch. Aus standardisierten Handlungsabläufen entstehen abstrakte Bilder.

 

Line Krom entfernt einzelne Fäden aus Leinwänden. Die in Frankfurt lebende Künstlerin treibt das Experiment exzessiv voran, so dass sich die Bildfläche buchstäblich auflöst und den Blick auf die Galeriewand freigibt.

 

Wiederholung als die Wiederkehr des immer Gleichen? Ist eine vollkommene Wiederholung überhaupt möglich? Die Ausstellung exerziert diese Frage durch und unterstreicht, dass sich sowohl Spannung als auch Innovation aus der Differenz zwischen Ursprung und Nachahmung speisen.

 

Kuratiert von Aline von der Assen

 

Upcoming: Once in a Blue Moon at Galeria pod Atlantami

Wystawa Once in a blue moon – Srodmiescie

 

once in a blue moon walbrzych plakat_atlanty

curator: Aline von der Assen
Aleksandra Frankowska, Rodney Dee, Mindy Lee, Line Krom, Max Pauer, Niloufar Shiriani, Krzysztof Ślaziński, Susan Sluglett and Mamadou Touré aka Béhan.

 

3 lutego o godz. 17.00 Galeria pod Atlantami zaprasza na wernisaż wystawy Once in a blue moon, której motywem przewodnim jest kolor niebieski. Swoje prace (malarstwo, fotografie, rzeźbę) przedstawi dziewięciu artystów z Wielkiej Brytanii, Niemiec, Iranu, Polski i Senegalu: Rodney Dee, Mindy Lee, Susan Sluglett, Line Krom, Max Pauer, Niloufar Shirani, Aleksandra Frankowska, Krzysztof Ślaziński oraz Mamadou Touré aka Béhan. Wystawa czynna będzie do 4 marca 2016, od poniedziałku do piątku w godz. 10.00-16.00 – wstęp wolny!

Po raz pierwszy ekspozycja prezentowana była w Łodzi w Galerii OFF Piotrkowska i zorganizowana została przez pracownię OKO – placówkę edukacyjną prowadzoną przez artystów.
Tytuł Once in a blue moon odnosi się do angielskiego zwrotu, który oznacza wydarzenie pojawiające się niezwykle rzadko. W astronomii „blue moon”, czyli dodatkowa pełnia, to zjawisko, które obserwujemy raz na 2,4 lata. Nieczęsto mamy też okazję oglądać w naszym mieście prace artystów z różnych kontynentów.

Badania pokazują, że niebieski jest jednym z najbardziej lubianych kolorów. Jest kojarzony z zaufaniem, spokojem i jednością. W związku z tym posługuje się nim wiele komercyjnych marek, takich jak Facebook, IKEA czy Nivea. Pierwsze skojarzenia z wykorzystaniem niebieskiego w sztuce to “niebieski okres” Picassa i prace Yves Kleina.

Wystawa prezentuje różne wymiary niebieskiego – techniczny, metaforyczny i zmysłowy. Jeden z artystów prezentujących swoje prace na wystawie, Rodney Dee, pisze: „Kolor niebieski jest tożsamy z duchem, niebem, wiatrem, tym co niematerialne i dalekie… nieważne jak namacalny i zbliżony, kolor niebieski zawsze wydaje się odległy i niecielesny.”. Z fizycznością niebieskiego pozwoli natomiast zmierzyć się widzom inna uczestniczka – Line Krom. Artystka, która zajmuje się sztuka partycypacyjną, zaprezentuje minimalistyczną, jadalną rzeźbę. W czasie wystawy konsumowana przez odwiedzających rzeźba będzie coraz bardziej dekonstruowana. Kolejną artystkę błękit zachęca do ucieczki, zatopienia się w nim, a dla innego uczestnika wiąże się z samotnością, alienacją. Dwie artystki pochylają się w swoich pracach nad doświadczeniem macierzyństwa, a kolor niebieski nadaje pokazanym scenom charakter ponadczasowy

Kurator: Aline von der Assen
Koordynator projektu: Aleksandra Frankowska-Plewka www.oko.edu.pl

Further Information on Galeria pod Atlantami

 

 

Once in Blue Moon

 

Galeria pod Atlantami // Rynek 9 // Walbrzych

Opening 03.02.16, 5 p.m.

Duration 04.02 to 04.03.2016

 

once in a blue moon walbrzych plakat_atlanty
curator: Aline von der Assen
Aleksandra Frankowska, Rodney Dee, Mindy Lee, Line Krom, Max Pauer, Niloufar Shiriani, Krzysztof Ślaziński, Susan Sluglett and Mamadou Touré aka Béhan.

 

A selection of nine artists from Great Britain, Germany, Iran, Poland and Senegal revel in the colour Blue!

Galeria pod Atlantami presents the group show ‚Once in Blue Moon’ including works of Aleksandra Frankowska, Rodney Dee, Mindy Lee, Line Krom, Max Pauer, Niloufar Shiriani, Krzysztof Ślaziński, Susan Sluglett and Mamadou Touré aka Béhan.

Blue appears to be the world’s most popular colour according to surveys. Blue is associated with trust, serenity and union. In art and popular culture many examples immediately spring to mind such as: Picasso’s “blue period“, Yves Klein’s blue monochromes and multinational blue branding used by Facebook, IKEA and Nivea etc.

Aleksandra Frankowska, Rodney Dee, Mindy Lee, Line Krom, Max Pauer, Niloufar Shiriani, Krzysztof Ślaziński, Susan Sluglett and Mamadou Touré aka Béhan explore the colours sumptuous elegance from an aesthetic perspective – addressing various senses: painting, photography and edible, blue sculptures.

 

Kurator: Aline von der Assen
Koordynator projektu: Aleksandra Frankowska-Plewka www.oko.edu.pl

Further Information on galeria pod Atlantami

 

BUCHPRÄSENTATION: NEUE WELTKULTUREN PUBLIKATION

Foto: Kerber Verlag

Am Sonntag, den 30. November 2014 wurde eine Reihe von Interventionen von Besucherinnen und Besuchern im Weltkulturen Museum Frankfurt unter dem Titel „Exzentrische Führung mit Schmuggelware, Fremdkörpern und Engelshaar“ präsentiert. Die Interventionen setzten sich  mit der damals aktuellen Ausstellung „WARE & WISSEN (or the stories you wouldn’t tell a strenger)“ auseinander.

Gezeigt wurden Projekte von Adana Albrecht, Julia Albrecht, Spomenka Aleckovic, Alexandra Feith, Katharina Krächan, Susanne Krakow, Daniel Mädler, Petra Ober, Fatimat Olafusi, Allmut Plate, Luise Scheller und Martina Zimpel.

In der nun erscheinende Publikation „IRGENDWAS ZU AFRIKA – Herausforderungen der Vermittlung am Weltkulturen Museum“ wird u. A. der von Aline von der Assen geleitete Workshop, in dem diese Interventionen entwickelt wurden, vorgestellt.

Am Donnerstag, 24. September 2015 findet ab 14 Uhr die Buchpräsentation mit folgendem Rahmenprogramm im Weltkulturen Museum Frankfurt, Schaumainkai 29-37, 60594 Frankfurt am Main statt.

BUCHPRÄSENTATION

NEUE WELTKULTUREN PUBLIKATION

„IRGENDWAS ZU AFRIKA – Herausforderungen der Vermittlung am Weltkulturen Museum“

Buchpräsentation mit Anti-Bias Workshop, Vortrag, Gesprächsrunde und Lesung

Donnerstag, 24. September, ab 14 Uhr

Ethnologische Museen im deutschsprachigen Raum sind in den vergangenen Jahren aufgrund von Fremdzuschreibungen, Formen musealer Repräsentation und Rückforderungsansprüchen diskutiert worden. Für die Vermittlung sind diese Themen zentral, da Vermittler und Vermittlerinnen in dieser Auseinandersetzung Stellung beziehen müssen. Die Publikation reflektiert Beispiele aus der Vermittlungspraxis im Frankfurter Weltkulturen Museum und lotet neue Handlungsräume aus, um die Reproduktion von Stereotypen in der pädagogischen Praxis sowie im Alltag zu vermeiden und neue Blickwinkel zu ermöglichen.

Autorinnen und Autoren: Julia Albrecht, Aline von der Assen, Clémentine Deliss, Stephanie Endter, Stephan Fürstenberg, Miguel Graetzer, Belinda Kazeem, Phyllis Kiehl, Nora Landkammer, Berit Mohr, Esther Poppe, Carolin Rothmund, Kristina Rüger, Lena Sandel, Sebastian Schellhaas, Ani Schulze, Damon Taleghani.

Herausgegeben von Stephanie Endter und Carolin Rothmund.
Erschienen im Kerber Verlag. Sonderpreis der Publikation: 20€.

Mit freundlicher Unterstützung der Aventis Foundation in Rahmen ihrer Kulturinitiative „eXperimente“.

BUCHPRÄSENTATION – TAGESPROGRAMM:

14-17 Uhr: Anti-Bias Workshop
Karin Joggerst
 (Anti-Bias-Forum Freiburg)
Weltkulturen Vermittlung, Schaumainkai 29

Die Vermittlung nimmt die Buchpräsentation zum Anlass, einen Anti-Bias Workshops anzubieten, in dem wir die Bedeutung der eigenen (kulturellen) Herkunft und Identität für unser pädagogisches Handeln erkunden. Unbewusst fließen Werte und Normvorstellungen in unsere Arbeit mit ein, die in Vorurteile und Stereotypisierungen münden können. Pädagogische Arbeit braucht jedoch vorurteilsbewusste Erwachsene, die sich selbst im gesellschaftlichen und persönlichen Machtgefüge reflektieren. Der Workshop bietet Impulse für den Arbeitsalltag und stellt anhand von Übungen den Anti-Bias-Ansatz vor.

In deutscher Sprache.15 €. Mit Anmeldung unter 069 212 45115 oder weltkulturen.bildung@stadt-frankfurt.de / DER WORKSHOP IST BEREITS AUSGEBUCHT.

18 Uhr: Vortrag
„Versammeln und Auseinandersetzen – Handlungsräume in der Bildung und Vermittlung“
Nora Sternfeld
 (Professorin für Curating and Mediating Art, Aalto University, Finnland)
Weltkulturen Labor, Schaumainkai 37

Museen und Ausstellungen sind Orte, in denen nicht nur Wissen tradiert, sondern auch umgedeutet, angeeignet, verhandelt und diskutiert wird. Wie können Klischees und Zuschreibungen reflektiert und aufgebrochen werden? Welche machtvollen Unterscheidungen und Vorannahmen werden dabei von Institutionen und Vermittler_innen reproduziert? Gibt es etwas, das nicht gesagt werden kann? Wann und wie lässt sich darüber diskutieren? Anhand von Beispielen von Projekten des Wiener Büros trafo.K wird sie über Schwierigkeiten und Möglichkeiten sprechen, um in der Vermittlung kritische Denkräume zu eröffnen und widerständige Handlungszonen zu schaffen.

In deutscher Sprache. 3€ / ermäßigt 1,50€
Im Anschluss finden eine Gesprächsrunde mit den Autorinnen und Autoren und eine Lesung mit der Schriftstellerin Phyllis Kiehl statt.

BOOK LAUNCH

NEW WELTKULTUREN PUBLICATION

“SOMETHING ABOUT AFRICA – Challenges facing the Education at the Weltkulturen Museum”

Book launch with Anti-Bias workshop, talk, discussion and reading

Thursday, 24th September, from 2pm

Over recent years, ascription issues, forms of display and restitution claims have fuelled a debate in German-speaking countries on the remit and tasks of ethnological museums. These crucial issues have major implications for museum education services and require education officers to engage with and critique the debate to develop their own positions. This publication takes the educational and outreach practices in Frankfurt’s Weltkulturen Museum as a basis for positing and exploring new approaches to opening up new perspectives and avoiding stereotyping.

Edited by Stephanie Endter and Carolin Rothmund.
Published in Kerber Verlag. Special price: €20.

With the generous support of the Aventis Foundation under its “eXperimente” cultural initiative.
BOOK LAUNCH – DAY PROGRAMME:

2PM – 5PM: Anti-Bias Workshop
Karin Joggerst
(Anti-Bias-Forum Freiburg)
Weltkulturen Vermittlung, Schaumainkai 29

To mark the publication of Something about Africa, Weltkulturen Education is offering an anti-bias workshop exploring the significance of our own (cultural) background and identity in our educational work. Values and social norms may flow unconsciously into our work, and can generate a bias culminating in prejudices and stereotyping. Those working in education, though, need to be aware of possible prejudices and self-reflective on their own position within social and individual power structures. The anti-bias workshop, which also uses exercises to present the anti-bias approach, offers an important impetus for our daily work.

In German. €15. Registration: 069 212 45115 or weltkulturen.bildung@stadt-frankfurt.de
6PM: Talk
“Assembling and Analysing – Areas for Action in Education and Educational Services”
Nora Sternfeld
 (Professor of Curating and Mediating Art, Aalto University, Finland)
Weltkulturen Labor, Schaumainkai 37

Museums and exhibitions are not only locations where knowledge is disseminated, but also reinterpreted, acquired, negotiated and discussed. How can we reflect on and critique clichés and ascriptions? In this process, which canonical categories and assumptions from institutions and educators are reproduced? Is there something which cannot be said? And when and how can it be discussed? Taking examples of projects by trafo.K, a Vienna-based office for research and educational projects, Nora Sternfeld highlights the challenges and opportunities for opening up spaces for critical thought in education and creating resistant zones of action.

In German. €3 / reduced €1.50

The evening concludes with a discussion with the authors and a reading by writer Phyllis Kiehl.