Rumpy Bees & Pumpy Blooms Orte. Bilder, Sexualitäten; Generationen.

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Rumpy Bees & Pumpy Blooms

Orte. Bilder, Sexualitäten; Generationen.

 

Katherine Araniello (GB), Eugen El (D), Sarah Gillham (GB), Norman Hildebrandt (D), Henry Hussey (GB), Wolfgang Klee (D), Line Krom (D), Björn Larsson und Carl Johan Erikson (S), Fall Karin Lindholm (S), Mindy Lee (GB), Erhard Paul Meier (DK), Astrid Stricker (D), Emma Talbot (GB), XSexcentenary (GB)

Kuratiert von Aline von der Assen

 

Eröffnung 20. April 2018 um  19 Uhr

Dauer der Ausstellung 21. – 29. April 2018

 

Klosterpresse e. V.

Paradiesgasse 10

60584 Frankfurt/M.

 

Die Ausstellung Rumpy Bees & Pumpy Blooms fokussiert Sexualität und Gender. Generationen und Verortungen prägen Bilder von Sexualität. Sexualität als Essenz des Menschenlebens weist weit über das Private hinaus. Sexualität ist damit sowohl Lebensessenz als auch Politikum – jede Einzelne, jeder Einzelne ist aufgefordert sich zu Fragen des Geschlechtlichen, der sexuellen Identität, Ordnung, Zensur, Freiheit und Macht, zu bekennen und diese Positionen im Laufe des Lebens immer wieder neu zu verhandeln.

Kunst ermöglicht Lebenswirklichkeiten und subjektive Praktiken abzubilden, Fantasien Raum zu geben und deren Überführung in die Realität zu bewerkstelligen. Die in der Gruppenausstellung präsentierten Werke verbinden verschiedene Vorstellungen von sexueller Bedeutung – sie führen aus den gewohnten Gedankengängen heraus in ein Anschauungsfeld neuer gefühlvoller, politischer und historischer Winkel.

Mit Zeichnungen von Eugen El, Norman Hildebrandt, Astrid Stricker und Emma Talbot. Björn Larsson, Carl Johan Erikson und Fall Karin Lindholm zeigen Fotografien. Mit performativen Interventionen von Erhard Paul Meier und XSexcentenary, Katherine Araniello zeigt Videoarbeiten. Henry Hussey und Line Krom präsentieren Textilarbeiten und Mindy Lee Malereien. Sarah Gillham und Wolfgang Klee sind mit Objekten vertreten.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Grußwort von Dr. Ina Hartwig (Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt), einem Vorwort von Prof. Dr. Renate Kroll (Literaturwissenschaften / Gender Studies Humboldt Universität Berlin) und einer Einführung von Aline von der Assen (Kuratorin).

 

Programm

 

Eröffnung Freitag 20. April 2018 um 19 Uhr

Einführung: Aline von der Assen (Kuratorin)

 

Samstag 21. 4., 19 – 21 

Artist Talk: Björn Larsson und Carl Johan Erikson

The Muscle Chair – An apparatus for measuring men (Der Muskelstuhl – Ein Gerät zur Vermessung von Männern).

(in englischer Sprache)

The Muscle Chair – An apparatus for measuring men (Der Muskelstuhl – Ein Gerät zur Vermessung von Männern) ist Teil eines bürokratischen und mechanischen Apparats, der zur Vermessung junger Männer für den Musterungsprozess und die Registrierung für den Militärdienst konzipiert wurde. Gewicht: 90 kg. Höhe: 137 cm. Breite: 70 cm. Tiefe: 80 cm. Jahre des Betriebs: 1969-1997. Anzahl der Stühle in Betrieb: 10-12. Durchgeführte Tests: 2 346 246.

The Muscle Chair ist Teil eines größeren Forschungsprojekts, das ein bestimmtes Segment der jüngeren schwedischen Geschichte untersucht. Es handelt sich dabei um 35 000 Männer, die sich zwischen 1966 und 1992 entschieden, anstatt des Militärdienstes Zivildienst zu absolvieren. Das Recht auf Kriegsdienstverweigerung steht im Mittelpunkt des Projekts, ebenso wie gesellschaftliche Erwartungen, Normen und Geschlechterstrukturen.

 

Sonntag 22. 4., 15 – 17 Uhr

„Die Nachthemden meiner Großmutter“

Lektüre und Diskussion mit der Künstlerin Eva Claudia Nuovia

Die Künstlerin Eva Claudia Nuovia stellt den Work-In-Progress ihrer neuesten künstlerische Forschung vor. Impuls zur Diskussion in der Gruppe bildet eine kurze Textsequenz aus Sabine Bode’s „Nachkriegskinder: Die 1950er Jahrgänge und ihre Soldatenväter“ anhand dieser werden biografische Erfahrungen der Nachkriegsgeneration in einer kleinen Gruppe von TeilnehmerInnen besprochen.

Die Teilnahme ist kostenlos, die Teilnehmerzahl begrenzt.

Anmeldung bis Donnerstag  19. 4 unter f.ephemeris@gmx.net

 

Freitag 27. 4 , 19 – 21 Uhr 

Artist Talk: Line Krom

Sparen eine weibliche Tugend?

Die Künstlerin Line Krom präsentiert in einem ca. 30 minütigen Vortrag aktuelle Aspekte ihrer Recherche zum Thema Ästhetik des Sparens. Anschließend Diskussion und Gespräche bei einem Glas Wein.

 

Samstag 28. 4, 20 – 22 Uhr 

„unterm Pflaster liegt der Strand, wenn wir auf Augenhöhe sind“

Détournement mit dem Künstler Erhard Paul Meier

„Ein Flüchtling kreuzt seine Spur. Unterm Pflaster liegt der Strand, wenn wir auf Augenhöhe sind.“(Version: Erhard jun. X Erhard sen.)

Fast alle entstammen wir einem mehr oder weniger zufälligen, so lustvollen wie flüchtigen Fick; sind unfreiwillige Zeitzeugen eines historischen Liebesaktes, teilen eine Heimat im Museum zukünftiger Erinnerungen und die ewige Fremde des Daseins unserer Eltern in uns.

Wir gehen locker um den historischen Block am museal-tivolesquen Südufer der fränkischen Furt, und wer sich grad sterblich fühlt, mag ihr/sein/deren/unser Liebesleben im Takt meines „auf den Kopf stellen Wollens“ mitteilen mögen. Wir folgen keinem Parcours, sondern dem frühlingshaften Treiben im vergleichenden Vandalismus des hypnagogisch Augenblicklichen.

Die städtebauliche Infrastruktur im Betrieb des öffentlichen Raums legt oft auch die Grenzen unserer geschlechtspolitischen Vorstellungskraft fest; scheint also zu entscheiden, welche Erzählungen und Erfahrungen auch selbst nur denkbar sind.

 

Sonntag 29. 4, 15 – 17 Uhr

„VulvArtivismus?! Vulvaaart (Vulva art with an extra a) als Selbstermächtigung unserer Pussys.“

Die Künstlerin Lina Lätitia Blatt im Gespräch mit der Kuratorin Aline von der Assen

 

 

 

Location:

Klosterpresse e. V.  

Paradiesgasse 10

60584 Frankfurt/M. 

– Gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt/M –

 

 

 

Rumpy Bees & Pumpy Blooms

Places, pictures, sexualities, generations.

Katherine Araniello (GB), Eugen El (D), Sarah Gillham (GB), Norman Hildebrandt (D), Henry Hussey (GB), Wolfgang Klee (D), Line Krom (D), Björn Larsson and Carl Johan Erikson (S), Fall Karin Lindholm (S), Mindy Lee (GB), Erhard Paul Meier (DK), Astrid Stricker (D), Emma Talbot (GB), XSexcentenary (GB)

Curated by Aline von der Assen

Opening 20. April 2018 at  19 o’clock 

Duration of the exhibtion 21. – 29. April 2018

The exhibition Rumpy Bees & Pumpy Blooms focuses on sexuality and gender. Generations and locations shape images of sexuality. Sexuality as the essence of human life, points far beyond the private sphere. Sexuality impacts both on our personal lives and politics. Each and every one of us needs a position in regard to questions of gender, sexual identity, order, censorship, freedom and power, and to renegotiate these positions over the course of our lives.

Art allows us to portray realities of life and subjective practices, to give space to fantasies and to bring them into reality. The works presented in the group exhibition combine different ideas of sexual meaning into a field of new emotional, political and historical angles.

 

Programm

Friday 20. April 2018 at 7 pm

Introduction by the curator Aline von der Assen

 

Saturday 21. 4., 19 – 21 

Artist Talk: Björn Larsson and Carl Johan Erikson

 

Sunday 22. 4., 15 – 17

Reading group with the artist Eva Claudia Nuovia

 

Friday 27. 4 , 19 – 21 

Artist Talk: Line Krom

 

Saturday 28. 4, 20 – 22  

Détournement with the artist Erhard Paul Meier

 

Sonntag 29. 4, 15 – 17 Uhr 

Artist Lina Lätitia Blatt in Conversation with the curator Aline von der Assen

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2 Gedanken zu „Rumpy Bees & Pumpy Blooms Orte. Bilder, Sexualitäten; Generationen.

  1. Pingback: Ausstellungen in Frankfurt – Eugen El

  2. Pingback: Rumpy Bees + Pumpy Blooms = Offspring? | Fundamental Ephemeris

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